Dies ist eine kompakte Übersicht zu Thymosin Alpha 1 — geschrieben für Leser, die mehr als einen Absatz, aber kein Lehrbuch wollen.
Geprüft am 2025-08-03. Was noch umstritten ist, wird als umstritten gekennzeichnet.
== Literatur == Donat-Peter Häder (Hrsg.): Photosynthese. Stuttgart / New York 1999, ISBN 3-13-115021-1. M. T. Madigan, J. M. Martinko: Brock Mikrobiologie. München 2006, ISBN 3-8273-7187-2. U. Sonnewald: Physiologie. In: Strasburger Lehrbuch der Botanik. Heidelberg 2008, ISBN 978-3-8274-1455-7. J. Overmann, F. Garcia-Pichel: The Phototrophic Way of Life. In: The Prokaryotes, Vol. 2: Ecophysiology and Biochemistry. New York 2006, ISBN 0-387-30742-7.
Quellen: de.wikipedia.org
Der Phragmoplast (von griech. phrágma = Abgrenzung und plástes = Bildner, Former) oder auch „Wandbildner“ ist die Vorstufe der Zellwandplatte bei Pflanzen. Er besteht aus einem Komplex aus Mikrotubuli, Mikrofilamenten und endoplasmatischem Retikulum. Die Entstehung beginnt meistens in der Mitte der ehemaligen Mutterzelle während der Telophase der Zellteilung. Mit Zellwandmaterial gefüllte Golgi-Vesikel, die Phragmosomen, wandern zum Phragmoplasten und verschmelzen dort mit ihm. Dadurch entsteht die Zellplatte, welche nun weiter zu den Rändern der Zelle wächst, indem weitere Golgi-Vesikel angelagert werden. Der gesamte Vorgang läuft schnell ab, da die Trennung der Tochterzellen oft in Minuten geschieht. Bei den in der Natur vorkommenden verschiedenen Formen der Zellteilung wird der Phragmoplast dem Phycoplast gegenübergestellt. Hier sind Mikrotubuli parallel zur Teilungsachse ausgelegt.
Quellen: de.wikipedia.org
== Literatur == Peter Sitte, Elmar Weiler, Joachim W. Kadereit, Andreas Bresinsky, Christian Körner: Lehrbuch der Botanik für Hochschulen. Begründet von Eduard Strasburger. 35. Auflage. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2002, ISBN 3-8274-1010-X.
Quellen: de.wikipedia.org
Der Pilus (von lateinisch pilus, ‚Haar‘, insbesondere ‚einzelnes Haar‘, ‚Faser‘; Plural: Pili, auch Fimbrien genannt) ist ein bei Prokaryoten vorkommendes, außerhalb der Zelle als Zellfortsatz befindliches, fadenförmiges, aus einem Protein bestehendes Anhängsel. Pili sind typisch für gramnegative Bakterien, die je nach Individuum einen Pilus bis viele Pili besitzen. Es gibt verschiedene Typen von Pili, die sich in ihrem Protein, ihrer Länge und Durchmesser und in ihrer Funktion unterscheiden. Die Länge variiert zwischen etwa 0,1 und etwa 20 µm, ihr Durchmesser 2 bis etwa 20 nm. Beispiele für Funktionen: Anheftung an eine Grenzfläche Feststoff/Flüssigkeit oder Gas/Flüssigkeit, Anheftung an andere Bakterien, Anheftung an die Oberfläche tierischer Zellen und horizontale Gentransfer mit Bakterien. Die Anheftung an Grenzflächen hat ökologische Bedeutung: Bei Vorkommen der Bakterien in einem fließenden Medium können sie bei Anheftung an einem Feststoff am Ort bleiben und werden nicht mit dem Flüssigkeitsstrom mitgeführt. Auf diese Weise fließt das Medium an ihnen vorbei, bringt neue Nährstoffe mit und führt Stoffwechselabbauprodukte fort. Bei Anheftung an die Grenzfläche Luft/Flüssigkeit können sie aus der Flüssigkeit Nährstoffe entnehmen und aus der Luft Sauerstoff. Eine dichte Lage aus Bakterien (und auch anderen Mikroorganismen) an der Oberfläche von Flüssigkeiten (auch mit anderen Mitteln angeheftet) bezeichnet man als "Kahmhaut". Für die Anheftung an einer Grenzfläche Gas/Flüssigkeit sind besonders Pili geeignet, die aus Proteinen mit einer apolaren Oberfläche bestehen.
Quellen: de.wikipedia.org
Es gibt spezielle Pili, die dem horizontalen Gentransfer dienen (Konjugation). Sie werden als F-Pili (F von englisch fertility „Fruchtbarkeit“) oder Sexualpili bezeichnet und sind relativ dick und hohl, ihre Länge beträgt 1–4 µm, ihr Durchmesser 2–8 nm. Meistens wird je Individuum nur ein F-Pilus gebildet, und zwar vom Spender-Bakterium (Donator). Nach Kontaktaufnahme mit einem Empfänger-Individuum (Akzeptor oder Rezipient) wird der Pilus vom Donator abgebaut und der Abstand zwischen den beiden Zellen verringert sich. Ist der Abstand gering genug, kann außerhalb des Pilus eine Plasmabrücke etabliert werden, über die genetische Information in Form von DNA ausgetauscht werden kann. Der Austausch der genetischen Information erfolgt also nicht über den „Tunnel“ des F-Pilus. Es werden beispielsweise Resistenz-(R-)Faktoren oder Fertilitäts-(F-)Faktoren über die Plasmabrücke ausgetauscht. Dabei wird der DNA-Doppelstrang in Einzelstränge aufgewunden und Teile eines Einzelstranges (dabei ist es egal, welche) wandern vom Donator zum Rezipienten. Danach löst sich die Plasmabrücke auf und beide Bakterien vervollständigen den Einzelstrangbereich zu einem Doppelstrang. Auch wenn bei diesem Prozess genetisches Material ausgetauscht wird (Konjugation), ist es kein echter sexueller Prozess, denn Bakterien haben kein Geschlecht. Die Bezeichnung Sexualpilus ist deshalb irreführend und sollte nicht verwendet werden; die korrekte Bezeichnung ist F-Pilus.
Quellen: de.wikipedia.org
== Typ-IV-Pilus == Einige Bakterien können sich mit Hilfe von Typ-IV-Pili auf einer festen Oberfläche bewegen. Man spricht von "Zuckbewegungen", im englischen als "twitching motility" bezeichnet. Der Pilus besteht aus Kopien des PilA-Proteins, hat einen Durchmesser von rund 6 nm und wird bis zu 4 µm lang. Er ist im Gegensatz zu Flagellen nicht hohl. Die Pili befinden sich normalerweise an beiden Polen des Bakteriums.
Quellen: de.wikipedia.org
Die Plasmaströmung (auch zytoplasmatische Strömung, Cyclosis) ist eine fließende Bewegung des Cytoplasmas einschließlich der darin befindlichen Organellen, die bei Pflanzen, Algen, Pilzen und Schleimpilzen zu beobachten ist. Dabei bewegt sich in Pflanzenzellen und vielfach auch in Algenzellen nur das Endoplasma, das die zentrale Vakuole umgibt und diese oft auch in Form feiner Stränge durchzieht, während bei vielkernigen (coenocytischen) und nicht in Zellen untergliederten Algen und Pilzen die Strömung den ganzen Organismus durchzieht und auch die Zellkerne erfasst. In den vielkernigen Plasmodien vieler Schleimpilze kehrt sich die Strömungsrichtung periodisch um (Pendelströmung). Biochemisch beruht die Plasmaströmung wie auch die Muskelbewegung bei Tieren und beim Menschen auf einer Wechselwirkung des Zytoskelett-Proteins Aktin mit dem Motorprotein Myosin. In Pflanzenzellen und bei Algen sitzt das Myosin auf den Organellen, und diese bewegen sich an Aktinfilamenten entlang, wobei das Cytosol, der flüssige Anteil des Cytoplasmas, mitgenommen wird. Ganz anders sind die Verhältnisse bei dem Schleimpilz Physarum polycephalum: Dessen Plasmodien sehen aus wie Amöben, bewegen sich amöboid und ernähren sich wie Amöben durch Phagocytose. Dabei können sie sehr groß werden und vielfach verzweigt eine Fläche von bis zu einem Quadratmeter bedecken. Ihr Cytoplasma ist (wie bei Pflanzen) in ein gelartiges, außen liegendes Ektoplasma und ein solartiges, also zähflüssiges Endoplasma differenziert.
Quellen: de.wikipedia.org
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